Gib nicht auf

Lieber Kollege: Du bist in einem Kampf, einen Kampf, den auch ich kämpfe. Ich werde dir die Verantwortung nicht abnehmen. Aber ich möchte dich ermutigen: gib dein Bestes! Der Kampf ist noch nicht verloren. Gewohnheiten sind veränderbar, und du kannst lernen, die Welt aus einer neuen Perspektive zu leben.

Du fragst, wie das gehen kann? Nun, schau auf Jesus, unser großes Vorbild. Oder hast du schon vergessen, dass du den Kampf um seinetwillen begonnen hast, und ihn nur mit seiner Hilfe kämpfen kannst? Auch er kannte Schwachheit, er wurde zermürbt von stolzen, arroganten und störrischen Herzen, ohne seinen Auftrag aufzugeben. Er konnte über die jetzige Schmerzen hinweg sehen, weil er vertraute, dass eine bessere Zukunft auf ihn wartet – und sie wartet auch auf uns.

Erinnere dich daran, wie weit ihn diese Hoffnung getragen hat. Denn die gleiche Hoffnung ist auch in dir.

Der Kampf ist noch nicht vorbei. Du siehst so müde aus. Schau nach oben!

Dein Vater passt gut auf dich auf, egal wie unangenehm es sich gerade anfühlt. Hat er dir nicht versprochen: „Ich verändere dich. Ich führe dich durch das Tal des Todes hindurch. Und auch wenn du nicht immer verstehst, warum das alles passiert: vertraue mir. Ich liebe dich. Ich verändere dich. Tag für Tag.“ Die einzige Möglichkeit, sich diesem Veränderungsprozess zu entziehen, ist dein Herz zu verschließen und innerlich wegzurennen.

Hat es sich bei deinen leiblichen Eltern angenehm angefühlt, von ihnen erzogen zu werden? Und dennoch hast du sie respektiert. Wieviel mehr Ehrfurcht gebührt deinem himmlischen Papa: deine Eltern haben ihr Bestes gegeben, aber dabei sicher auch Fehler gemacht. Dein himmlischer Papa hat dein Bestes im Sinn, und er weiß, wovon er redet: Reinheit, Schönheit, ein Leben, dass wahrlich lebenswert ist.

Ich weiß, ich weiß, solange man da drin steckt, fühlt es sich nicht so an. Aber eines Tages wirst du das Endergebnis sehen, und Glück wird durch dein Herz strahlen: das Glück, der einzigen Person zu gefallen, für die es sich lohnt zu leben.

Also: gib nicht auf! Lege deinen Pflug nicht weg! Fahre fort, Gott und seine Kreaturen mit allem zu lieben, was du hast. Dein Kraftstoff ist die Hoffnung: eines Tages wirst du deinem Schöpfer begegnen. Der Quelle aller Liebe, der Ursprung alles Lebens. Du bist ihm so viel wichtiger als du denkst. Lass dich neu aufrichten von ihm. Es lohnt sich.

(Nach Hebräer 12, 1-12)

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