Les Misérables: Ein Buch für ganz normale Weltveränderer

Les Misérables (Die Elenden) zu lesen, ist eine Reise in ein fernes, unbekanntes Land: wer kennt Paris von 1800-1835, und vor allem, wer kennt die Geschichte des unpriviligierten Volkes? Victor Hugo entführte mich in eine Welt von Dieben, Bischhöfen, Bettlern, Obdachlosen, Polizisten – die ganz normale Welt. Und weil sie so normal ist, geschieht auch Außergewöhnliches: ein Galerensklave wird Bürgermeister, ein für seine Gesetzestreue bekannter Polizist lässt Gnade walten, eine verzweifelte Frau gibt ihr Kind ab, um arbeiten gehen zu können, ein junger Student träumt von der Republik.

Und inmitten dieser (Un)Möglichkeiten ist Gott: obwohl nur selten erwähnt, spürt man, dass Er Herzen verändert, Schicksale lenkt, Befreiung anbietet. Der Erzähler erzählt nicht nur; er philosophiert und beschreibt, er psychologisiert, zieht Lehren und vor allem: stellt den Leser vor Rätsel und Entscheidungen. Denn die Frage zwängt sich auf: was ist gut? welches Leben ist lebens-wert? wie hätte ich reagiert, diesen Konflikt gelöst?

Ein Buch für Menschen, die mitten im normalen Leben die Welt verändern wollen. Ihr seid Helden.

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