Das Weihnachtsgeschenk

Text: Matthäus 2

Der Geist Gottes sprach zu den Herzen der Magier: „Komm!“ Sie hörten den Ruf, brachen ihre Zelte ab. „Wir wollen ihm die Ehre geben, die ihm gebührt. Was können wir ihm geben?“

Der Erste sagt: „Ich gebe ihm Gold“ und sammelte all sein Gold zusammen. Zu Jesus sagte er: „Ich wünsche dir, dass du in Reichtum lebst. Du hast das Recht, das Gold aller Juden zu sammeln, und ich will ihnen gleich sein.“ Und Jesus antwortete: „Nein, sondern ich gebe anderen Reichtum. Sieh doch das Gold in meinem Herzen.“

Der Zweite sagte: „Ich bringe ihm Weihrauch“ und fühlte sich ganz schlau, weil er gehört hatte, dass die Juden Weihrauch opferten als Ausdruck höchster Hingabe. Zu Jesus sagte er: „Geh hin, opfere dies für dich. Ich wünsche dir, dass du vor deinem Gott gerecht bist, damit du gesegnet wirst wo immer du hingehst.“ Und Jesus antwortete: „Nein, sondern mich selber werde ich opfern. Ich werde nicht Gerechtigkeit nehmen, sondern Gerechtigkeit geben. Damit die Juden und alle, die zu ihnen gehören werden, gesegnet sind, wo immer sie hingehen.“

Der Dritte sagte: „Ich gebe ihm Myrrhe.“ Zu Jesus sagte er: „Ich wünsche dir einen schönen Tod. Ich wünsche dir, dass du lange herrscht, und dass du selbst bei deiner Beerdigung von deinem Volk geehrt wirst: du wirst in ein Grab begraben werden wie ein König.“ Und Jesus antwortete: „Nein, sondern ich werde sterben, damit andere einen wahrlich schönen Tod haben können. Ich werde sterben vor der Reife meines Alters, und dennoch: Es wird vollbracht sein.“

Der Geist Gottes sprach zu den Herzen der Hirten: „Komm!“ Sie hörten den Ruf, und fragten sich: „Was können wir dem König geben?“ Sie fanden nichts. Aber sie begriffen, dass Gott sie gerufen hatte, trotzdem. Und sie brachen ihre Zelte ab.

Sie gaben dem König die Anbetung, die ihm gebührt. Sie hatte nichts, also gaben sie sich selbst. Egal wie reich du bist: bist du arm genug, um dem König der Könige zu begegnen?

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„The cost for the recipient of God’s grace is NOTHING – and no price could be higher for arrogant people [like me] to pay.“ (Allender, Tremper: Bold Love, p. 39)

Der Preis für den Empfänger von Gottes Gnade ist NICHTS – und kein Preis könnte höher sein für arrogante Menschen [wie mich].

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