Gott ist wie … ein liebevoller Lehrer

Hinter dem alltäglichem Chaos entdecke ich einen Lehrer, der mich liebt.

Gott, wo bist du?
– In deinem Herzen.
Wo ist mein Herz?
– Vergraben unter viel Müll.
Wo ist der Müll?
– Den siehst du …. (und ärgerst dich darüber)

Es ist wie … stell dir vor, ich wäre ein 6.-klässler.
Ich schreibe in mein „Schreibe-was-du-möchtest“-Heft, und lasse mein Heft wie üblich unter der Bank. Scheinbar interessiert sich mein Lehrer nicht für meine Aufsätze, denn nirgends sind rote Anmerkungen „Rechtschreibfehler“, „Zeitstufe!“ oder anderes.
Aber so nach und nach stelle ich fest, dass mein Lehrer meine Fehler erkennt und mich gezielt herausfordert: er lässt mich üben, was ich üben muss. Ich stöhne, weil ich es nicht kann, aber ich übe es, weil ich meinen Lehrer gern habe.
Und irgendwie weiß mein Lehrer das alles und ist zurückhaltend, mir diese Zusammenhänge zu erklären; irgendwie ist er der Meinung, es reicht mir, wenn ich seine Liebe erlebe, ich muss sie nicht verstehen.
Vielleicht wäre es auch gefährlich für mich, sie zu verstehen. (Wissen ohne Liebe ist zerstörerisch.)

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